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Tinnitus durch Druckausgleich

geschrieben von Christoph Meier 
Hallo

Ich bin selbst kein Taucher, habe aber folgendes Problem:

Vor 2 Jahren hatte ich bedingt durch einen Schnupfen eine verstopfte Tube, was bei mir immer min. zwei Wochen anhält. Da ich Angst vor dem "Durchpusten" beim HNO-Arzt hatte (ich empfinde das als sehr unangenehm) habe ich immer versucht den Druck selbst auszugleichen, mit der klassischen Methode Nase zuhalten und leicht pusten. Nach etlichen Versuchen hörte ich ein quietschen im Ohr und es wurde besser, jedoch habe ich dadurch einen leicheten Tinnitus bekommen, der auch nie wieder verschwand.

Bei der Behandlung durch den HNO-Arzt sagte mir dieser, dass dies durch den Druck entstand, der bei der Druckausgleichsmethode erzeugt wird und Nase putzen generell auch nicht gut wäre, wegen der Belastung der Nebenhöhlen etc.

Seit dem traue ich mich überhaupt nicht mehr einen Druckausgleich durchzuführen, aus Angst davor der Tinnitus könnte schlimmer werden und auch vor dem mir sehr unangenhmen Knacken/Knallen im Trommelfell.

Meine Frage:
Wieso ist bei mir der Tinnitus aufgetreten und stimmt es das Druckausgleich bei mir allgemein schädlich ist? (Untersuchungen waren alle OK)
Oder lag das ausschließlich daran, dass ich zu der Zeit erkältet war?

Ich danke im Voraus
Gruß
Christoph Meier
uwe
Re: Tinnitus durch Druckausgleich
21.05.2007 15:08:23
Wie es im Lehrbuch steht: Erzwungener Druckausgleich kann zu Schägigungen des Innenohrs führen. Und bei Erkältung und geschwollenen Schleimhäuten ist jeder Versuch, einen Druckausgleich herzustellen, erzwungen.
Und warum überhaupt Druckausgleich, wenn du eh nicht tauchst? "Durchpusten" beim Ohrenarzt hat nichts mit Druck im Ohr zu tun, sonder entfernt nur Fremdkörper aus dem Aussenohr, also hilft dir da ein Druckaudgleich eh nicht.

http://uwetaucht.wordpress.com/
Hallo

Mit "durchpusten" meinte ich den Vorgang wo der Arzt ein Druckluftgerät an die Nasenlöcher hält und man bei Betätigung "Kuckuck" oder ähnliches sagen muss. Das wird bei Erkältungen mit verstopfter Tube häufig gemacht um eben den Druck im Mittelohr auszugleichen, der durch die Schwellung zu niedrig ist.

Das ist ziemlich unangenehm gibt eine Art Knall im Ohr, dafür hört man danach wieder besser.
Aber dann ist es ja auch erzwungen, ist nicht eigentlich jeder Druckausgleich ein Erzwingen? Da man ja immer aktiv etwas tun muss.
uwe
Re: Tinnitus durch Druckausgleich
22.05.2007 07:17:08
Oki, ist vielleicht doch schon zu lange her, das das mal bei mir gemacht wurde.
Zum Erzwingen, aktiv etwas tun stimmt schon, nur die Art und Weise macht den Unterschied. Wenn ich merke, der DA haut nicht hin bei leichtem Druck, laß ich es, ist schlecht zu erklären, weil Gefühlssache.

http://uwetaucht.wordpress.com/
Da mich das Thema Tauchen seit kurzem interessiert habe ich mich nun dazu überwunden im Schwimmbad überhaupt mal wieder nach 15 Jahren mit Ohren unter Wasser zu gehen. (Bin als Kind mal kurz untergegangen und hab seit dem Probleme damit). Klappte alles gut, max. Tauchtiefe waren bescheidene 80 cm. Wollte mich in nächster Zeit auch mal weiter mit dem Thema beschäftigen.

Gestern in der Badewanne jedoch spürte ich nach dem "Auftauchen aus 10 cm" einen Schmerz im rechten Ohr, der aber nur kurz anhielt.

Irgendwie deprimiert das, da hat man gerade die Angst überwunden und beschäftigt sich mit dem Thema und dann ist doch wieder was. Woran könnte das liegen? Von 80 cm Tauchen bekommt man ja keine Trommelfellreizung. Auch das Druckausgleichen übte ich in der letzten Woche SEHR vorsichtig und davon wurde schon wieder das Rauschen in den Ohren lauter. Die letzte gründliche HNO-Untersuchung war völlig ok, kann man so empfindlich überhaupt sein und ist Tauchen vielleicht nichts für mich?

Mfg
C. Meier
uwe
Re: Tinnitus durch Druckausgleich
31.05.2007 13:36:01
Wenn der HNO Doc sagt, es ist alles in Ordnung, ist schon seltsam. Kuck mal hier : http://www.200bar.de/medizin/druckausgleich.php ist ja vielleicht nur etwas, was sich in deinem kopf abspielt, aus Angst, irgend etwas kaputt zu machen. Stichwort "ear-fear"

http://uwetaucht.wordpress.com/
Hallo

Ich hätte nochmal eine andere Frage, in letzter Zeit war ich wieder öfters zum Tauchen üben im Schwimmbad und benutze dazu nur eine Schwimmbrille, da ich nur max. 1 m tief war, meist nur im Bereich 50 cm. Nach 2 Std. (mit Pausen) bekomm ich aber leichte Kopfschmerzen, die anscheinend von der Brille kommen. Die Brille selbst sitzt bequem, es ist auch keine die direkt an den Augäpfeln abschließt, sondern eine größere.

Ich weiß das man Schwimmbrillen wegen des Unterdrucks nur bis max. 2 Meter nutzen darf. Könnte es sein, dass obwohl ich weit darüber liege, auf Dauer irgendwelche Schäden oder eine überhöhte Belastung der Augen möglich ist?

Gruß
C. Meier
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