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Automat. Externer Defibrillator

geschrieben von Uli 
Uli
Automat. Externer Defibrillator
14.05.2002 23:40:59
Immer öfter hört und liest man von der Anwendung eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Laienhelfer. Der "Defi" wird bei bestimmten Formen des Herzstillstandes oft erfolgreich eingesetzt und steigert erheblich die Chancen auf das Überleben eines Verunfallten, vorausgesetzt, der Einsatz geschieht so früh wie möglich. Laien sind meistens eher am Ort des Geschehens als das Rettungspersonal. Mit Hilfe eines speziellen Komunikationssystems in diesem AED lässt sich ohne besondere Schwierigkeiten die Reanimation durchführen.
Ich als Tauchmedizinerin möchte wissen, ob unter Tauchern ohne medizinische Vorkenntnisse generell das Interesse besteht, die fachgerechte Anwendung dieses oft lebensrettenden Gerätes zu erlernen. Grundsätzlich gibt es dazu die Möglichkeit.
Hallo Uli,

als ausgebildeter Rett.ass. mit mittlerweile fast 20 Jahren Erfahrung kann mir nur schwer vorstellen, wie ein Laienhelfer ohne Vorkenntnisse mit einen
Defi erfolgreich reanimieren soll. Selbst wenn er zuerst am Einsatzort ist, wo soll der Defi herkommen? Ist ein Laienhelfer ohne medizinischen
Vorkenntnissen überhaupt in der Lage, die richtigen Schlussfolgerungen aus seinen Wahrnehmungen am Patienten zu ziehen und entsprechend zu handeln?
Nicht bei jedem Krankheitsbild ist der Defi erste Wahl.
Meines Erachtens muß eine gewisse Ausbildung existieren, damit der Defi
einigermaßen sicher und erfolgreich für den Patienten eingesetzt werden kann.
Hi, Robert,
generell hast Du natürlich recht mit der Anwendung durch Laien. Aber deshalb ist es auch ein automatischer Defi. Dem Laien wird über die Computersoftware genau gesagt, was er wann und wie zu tun hat. Und das muß man natürlich auch erst einmal gesehen und geübt haben. Klar, daß der Defi auch (zufällig) am Unfallort vorhanden sein muß. Wenn dies nicht der Fall ist, ist der Verunfallte möglicherweise übel dran.
Nur mal so interessehalber:

Was würde den so ein Teil kosten? Denn neben der sicherlich notwendigen Einweisung / Ausbildung am Gerät, müsste man sich ja auch eins zulegen. Oder ist es eher für Tauchbasen / Safariboote etc. gedacht (so wie ein O2-Beatmungskoffer)?
Heute nun eundlich die Antwort zur "Preisfrage":
ein Trainingsgerät, das keine Schocks auslöst, kostet ca. 600 Euro, ein "scharfes" Gerät kostet um die 2500 Euro.
Hallo

Frühdefibrillation ist die einzig (!!!) richtige Verfahrensweise bei wiederbelebungspflichtigen Patienten. Und zwar durch Laien. Hierzu gibt es klare Richtlinien der Bundesärztekammer (http://www.defiday.de/meinungen.htm) und der Hilfsorganisationen. AUD-Geräte hängen mittlerweile auf Bahnhöfen (z.B. U-Bahn in München).

Eine Einweisung auf dieses Verfahren bekommt man mittlerweile bei jeder Hilfsorganisation vor Ort, dauert etwa 8 Stunden.

Ob Rolf (s.o.), der angeblich Rettungsasisstent ist, tatsächlich sachkundig ist, wage ich zu bezweifeln. Daher nochmal ganz klar: Frühdefibrilliation, Laiendefibrillation oder automatische externe Defibrillation (alles das selbe!) ist gut, wichtig und gerade für den Bereich "Wassersport" überlebenswichtig.
ach ja, Geräte kosten um die 1500,00 bis 1800,00 Euro, gibts beim Hersteller (z.B. www.lifepak.de) oder gesponsert bei der Björn-Steiger-Stiftung (www.steiger-stiftung.de)
Rüdiger
Re: Automat. Externer Defibrillator
06.08.2002 17:43:36
Hallo Ulrike,
gestern in "Report", im ARD, gab es einen Superbeitrag zu Defibrillatoren, die auch von Laien eingesetzt werden können. Auch gab es einen guten Beitrag zu den U-Bahnhöfen von München, wo diese Geräte bereits hängen. Nach diesem Beitrag will ich gerne in diese Geräte durch Dich unterwiesen werden. Einen angemessenen Preis vorrausgesetzt.
P. S. suche noch einen Tauchpartner für tiefere Tauchgänge, melde Dich mal.
Rüdiger.
bombero
Re: Automat. Externer Defibrillator
09.06.2008 16:22:25
Quote
Anonymer Benutzer
Hallo

Frühdefibrillation ist die einzig (!!!) richtige Verfahrensweise bei wiederbelebungspflichtigen Patienten. Und zwar durch Laien. Hierzu gibt es klare Richtlinien der Bundesärztekammer (http://www.defiday.de/meinungen.htm) und der Hilfsorganisationen. AUD-Geräte hängen mittlerweile auf Bahnhöfen (z.B. U-Bahn in München).

Eine Einweisung auf dieses Verfahren bekommt man mittlerweile bei jeder Hilfsorganisation vor Ort, dauert etwa 8 Stunden.

Ob Rolf (s.o.), der angeblich Rettungsasisstent ist, tatsächlich sachkundig ist, wage ich zu bezweifeln. Daher nochmal ganz klar: Frühdefibrilliation, Laiendefibrillation oder automatische externe Defibrillation (alles das selbe!) ist gut, wichtig und gerade für den Bereich "Wassersport" überlebenswichtig.
Moin auch,
bei allen wiederbelebungspflichtigen Patienten ist nich ganz richtig, nur wenn der Patient Flimmern bzw Flattern hat nutzt die mobile Starthilfebox !!
Gruß Michael
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