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Tauchen Sie ein!
Die Geschichte des Tauchens und der Tauchtechnik - von der Antike bis zur Gegenwart
Copyright © des amerikanischen Originaltextes by Lawrence Martin M.D.
Quelle: www.mtsinai.org/pulmonary/books/scuba/sectiona.htm
Übersetzung und Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung
Übersetzung (ohne Gewähr) © M. Uhlmann / 200bar.de

Die Anfänge des Tauchens

Schon jahrhundertelang wird versucht, durch Luft anhalten die Unterwasserwelt zu erkunden. Indirekter Beweis dafür sind die tausende Jahre alten, z.B. mit Perlmutt verzierten Artefakte, die an Land gefunden wurden sowie Darstellungen von Tauchern in alten Zeichnungen. Aus dem alten Griechenland ist bekannt, dass so nach Schwämmen getaucht wurde. Auch militärische Heldentaten sind überliefert. Am berühmtesten ist wahrscheinlich die Geschichte von Scyllis (manchmal auch Scyllias geschrieben; ungefähr 500 v.Chr.), wie sie vom Historiker Herodotus (5. Jhd. v. Chr.) erzählt und heute in zahlreichen modernen Texten wiedergegeben wird.

Scyllis befand sich als Häftling an Bord eines Schiffes vom Persischen König Xerxes I. Als er erfuhr, dass Xerxes eine griechische Flotte angreifen wollte, ergriff er ein Messer und sprang über Bord. Die Perser konnten ihn nicht im Wasser entdecken und nahmen deshalb an, dass er ertrunken war. Scyllis aber tauchte nachts auf und durchtrennte alle Ankerseile der Schiffe von Xerxes' Flotte. Um unbeobachtet zu bleiben benutzte er ein hohles Schilfrohr wie einen Schnorchel. Dann schwamm er neun Meilen (15 Kilometer) um sich den Griechen vor Kap Artemisium anzuschließen.

Der Traum vom Tauchen hat wahrscheinlich schon immer existiert: um zu jagen, Schätze zu finden, Schiffe zu reparieren (oder sie zu versenken) oder vielleicht nur um das Meeresleben zu beobachten. Bis Menschen jedoch einen Weg fanden unter Wasser zu atmen, war jeder "Tauchgang" zwangsläufig sehr kurz.

Wie aber sollte man länger unter Wasser bleiben können? Das Atmen durch ein hohles Schilfrohr erlaubte es nur ein kleines Stückchen abzutauchen, aber Röhrchen von mehr als einem halben Meter Länge funktionieren nicht, da das Einatmen gegen den Wasserdruck ab dieser Tiefe nicht mehr möglich ist. Es wurde auch versucht, aus einem luftgefüllten Sack unter Wasser zu atmen. Dies scheiterte jedoch am Problem des erneuten Einatmens der verbrauchten Luft.

Im 16. Jhd. begann man damit Taucherglocken zu benutzen. Dies ist wohl die erste effektive Methode, um längere Zeit unter Wasser bleiben zu können. Die Glocke wurde wenige Meter unter der Wasseroberfläche gehalten. Ihr Boden war offen und im oberen Teil befand sich die durch den Wasserdruck komprimierte Luft. Ein aufrecht stehender Taucher konnte also atmen. Ausserdem war es möglich, die Glocke für ein oder zwei Minuten zu verlassen, um Schwämme zu sammeln oder den Grund zu erforschen. Man kam dann solange immer wieder zur Taucherglocke zurück, bis die enthaltene Luft nicht mehr atembar war.

In England und Frankreich wurden im 16. Jhd. auch komplette Tauchanzüge aus Leder bis zu einer Tiefe von 18 Metern benutzt. Mit Hilfe manueller Pumpen wurden diese Anzüge von der Oberfläche aus mit Luft versorgt. Bald entwickelte man Helme aus Metall, um einem noch größeren Wasserdruck standhalten zu können. Und die Taucher gingen tiefer. Um 1830 waren diese Systeme soweit perfektioniert, dass umfangreiche Bergungsarbeiten möglich wurden. Mit Beginn des 19. Jhd. wurde die Erforschung der Meere sowohl durch wissenschftliche und auch durch technologische Erkenntnisse stark beschleunigt. Insbesondere Paul Bert und John Scott Haldane aus Frankreich bzw. Schottland sind als treibende Kräfte hervorzuheben. Ihre Studien haben geholfen die Auswirkungen des Wasserdrucks auf den menschlichen Körper zu erklären und sichere Grenzen für das Presslufttauchen zu definieren. Auch technische Fortschritte im Bereich der Pressluftpumpen, Kohlendioxid absorbierender Mittel und Atemregler machten es den Menschen seit dieser Zeit möglich, für längere Zeit unter Wasser zu bleiben.

Die verschiedenen Arten des Tauchens

Der Wunsch die Meere zu erforschen hat vier verschiedene Methoden des Tauchens hervorgebracht, wobei das Tauchgerät wie wir es heute kennen und nutzen die späteste Entwicklung ist.

  1. Durch Luft anhalten (Apnoe, Schnorcheln):
    Diese früheste Form des Tauchens wird auch heute noch als Sport und zu kommerziellen Zwecken betrieben. Die luftgefüllten Hohlräume des Apnoe-Tauchers (z.B. Lunge) werden durch den steigenden Wasserdruck beim Abtauchen stark komprimiert. Diese Tauchgänge werden limitiert durch die persönliche Atemanhaltefähigkeit und durch das Risiko des Ertrinkens wegen Hypoxie. Normalerweise liegen die Zeiten bei einer Minute oder weniger.


  2. Tauchgänge in Druckkabinen mit athmosphärischem Druck
    Die dicken Wände dieser Gefährte widerstehen dem Wasserdruck. Dadurch kann innen ein Kabinendruck entsprechend Meeresspiegelhöhe (eine Atmosphäre; 1 bar) aufrecht erhalten werden. Dies verhindert die negativen Einflüsse des steigenden Umgebungsdrucks auf die Insassen.

    Beispiele für solche Geräte sind:
    • Die Bathysphäre, ein "hohler Stahlball" ohne eigenen Antrieb, der an einem Kabel vom Mutterschiff herabgelassen wird
    • Der Bathyscaph mit eigener Tarierungskontrolle - dadurch wird kein Kabel für den Ab- und Aufstieg gebraucht
    • Unterseeboote die in der Lage sind, grosse Distanzen in jede Richtung durch einen eigenen Antrieb zurückzulegen

    All diese Geräte brauchen ein System das sowohl frische Atemluft bereitstellt (normalerweise durch das Hinzufügen von Sauerstoff zur bestehenden Luft) und ausserdem das ausgeatmete Kohlendioxid aufnimmt (z.B. durch Atemkalk, Lithiumhydroxid oder ähnliche Verbindungen, welche CO2 absorbieren). Eine moderne Weiterentwicklung dieser Technik ist der unabhängige, gepanzerte Tauchanzug. Er ist beweglich und in der Lage, dem Umgebungsdruck in der Tiefe zu widerstehen. Der Taucher wird in ihm zu einem kleinen U-Boot und kann stundenlang in einer Tiefe von mehreren hundert Metern arbeiten.


  3. Tauchgänge mit Pressluftversorgung von der Oberfläche:
    Die Frischluftversorgung befindet sich getrennt vom Taucher an der Oberfläche. Luft wird über eine lange Nabelschnur geliefert, die in ihrer einfachsten Form in einem Mundstück beim Taucher endet. Bei besseren Systemen führt der Schlauch in den Tauchanzug oder in größere Räume, in denen sich das Personal aufhält. Geräte dieser Art sind z.B. sogenannte Senkkästen (werden bei Brücken- oder Tunnelarbeiten eingesetzt), Unterwasserstationen, Tauchglocken und Helmtauchgeräte. Bei all diesen Geräten atmet der Taucher Luft unter einem Druck, der dem Umgebungsdruck des Wasser entspricht. Dadurch sind hier bei einem zu schnellen Aufstieg Probleme mit der Dekompression (Bends, Luftembolie u.s.w.) möglich. Besondere Hightech - Gasmischungen wie Wasserstoff-Stickstoff, Helium-Sauerstoff (Heliox) und Helium-Stickstoff-Sauerstoff (Trimix) werden dabei benutzt um tiefer tauchen zu können als mit Pressluft.


  4. Tauchen mit Pressluft oder anderen Gasgemischen, die vom Taucher mitgeführt werden (scuba diving):
    Hier gibt es zwei Arten von Tauchgeräten: sogenannte Geräte mit offenem und geschlossenem Kreislauf. Bei offenen Geräten wird die ausgeatmete Luft komplett über den Atemregler in das Wasser abgegeben. Dies ist die technische Variante, die von den meisten Sporttauchern genutzt wird. Bei geschlossenen Kreislaufsystemen wird die ausgeatmete Luft wieder eingeatmet, nachdem Kohlendioxid entfernt und Sauerstoff zugeführt wurde. Diese Geräte waren weit verbreitet, schon bevor das Presslufttauchgerät eingeführt wurde. Dies insbesondere von Militärtauchern, welche diese Geräte benutzten, um im Wasser nicht anhand der aufsteigenden Luftblasen erkannt zu werden. Auch mit diesen Tauchgeräten setzen sich die Taucher der Gefahr aus, beim Auftauchen ohne korrekte Dekompression eventuell Probleme zu bekommen. Helium-Sauerstoff und andere Mischungen können benutzt werden um tiefer zu gehen, als dies mit einfacher Pressluft möglich wäre.


Einige wichtige Ereignisse in der Geschichte des Tauchens / Chronologie

Der Rest dieses Kapitels ist eine Chronologie, die einige wichtige Ereignisse in der Geschichte dieser vier verschiedenen Arten des Tauchens auflistet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den von Sporttauchern nutzbaren Geräten. Verschiedene Legenden ranken sich um die Geschichte des Tauchens. Diese Chronologie beinhaltet ausgewählte Erfindungen, Entdeckungen und persönliche Leistungen, die von Historikern als Tatsachen angesehen werden. In Klammern hinter der jeweiligen Jahreszahl wird die Art des Tauchens genannt, für die das jeweilige Ereignis relevant gewesen ist (wobei neue Erkenntnisse in der Tauchphysik bzw. Tauchmedizin für alle Arten des Presslufttauchens wichtig sind).

Die vier Varianten des Tauchens sind:

  1. Tauchen durch Anhalten der Luft (Apnoe)
  2. Tauchen in Druckkabinen mit atmosphärischem Druck (U-Boote)
  3. Tauchen mit Luft oder einem anderen Gas, das von der Oberfläche geliefert wird (Oberflächenversorgung)
  4. Tauchen mit Pressluft oder einem anderen Gas, das in einem Druckgasbehälter vom Taucher mitgeführt wird (Tauchgerät)

500 v.Chr.: Scyllis demonstriert die Benutzung eines Schnorchels und vollbrachte eine militärische Heldentat (siehe oben).

1530: Die Tauchglocke wird erfunden

1650: Von Guericke entwickelt die erste wirksame Luftpumpe. Damit ist es Robert Boyle möglich, Experimente an Tieren durchzuführen (Dekompression).

1667: Robert Boyle, englischer Physiker und Urheber von Boyle 's Gesetz, beobachtet eine Gasblase im Auge einer Viper, die durch einen simulierten Tauchgang entstand. Er schreibt: "Ich habe eine sehr offensichtliche Blase im Auge einer Viper gesehen, die sich von einer Seite zur anderen bewegte. Gleichzeitig machte das Tier keinen guten Eindruck." Dies ist die erste bekannte Aufzeichnung einer Dekompressionskrankheit oder "Bends".

1690: Edmund Halley (ein Komet wurde nach ihm benannt) ließ eine Taucherglocke patentieren, die über eine Leitung mit luftgefüllten Fässern verbunden war. Sowohl die Glocke, als auch die Fässer wurden in die Tiefe hinabgelassen, wobei sich die Taucher in der Glocke befanden. Tauchgänge von über 18 Metern für 90 Minuten werden damit gemacht. Es wurde bewiesen, dass Tauchglocken praktikable Geräte sind.

1715: Der Engländer John Lethbridge baut einen "Tauchapparat" - ein Zylinder aus Eichenholz, der von der Oberfläche mit Pressluft versorgt wird. In diesem Gerät konnte ein Taucher für 30 Minuten in 18m Tiefe bleiben und die Arme ausstrecken, um Unterwasserarbeiten durchzuführen. Dabei wurde eine Art Handschuh aus gefettetem Leder benutzt, um Wasser aus dem Zylinder fernzuhalten. Dieser "Tauchapparat" soll mehrere Jahre erfolgreich benutzt worden sein.



Grafik 1: Halley 's Tauchglocke, spätes 17. Jahrhundert. Beschwerte Fässer mit Luft erneuern die Atmosphäre der Glocke (U.S. Navy Diving Manual)


1776: Erster bekannter Angriff eines U-Bootes - Die amerikanische "Turtle" gegen die HMS Eagle, im Hafen von New York

1788: Der Amerikaner John Smeaton verfeinert das Prinzip der Taucherglocke. Er benutzt nun eine handbetriebene Pumpe, um Frischluft in die Glocke zu bringen. Ein Richtungsventil verhindert das Zurückströmen der Luft aus der Glocke durch den Schlauch, wenn man aufhört zu pumpen. 1790 wird Smeatons Glocke im Hafen von Ramsgate (England) bei Bergungsarbeiten benutzt. 10 Jahre später findet man diese Technik in allen großen Häfen.

1823: Charles Anthony Deane, ein englischer Erfinder, läßt seinen "Rauchhelm" für die Brandbekämpfung patentieren. Wenige Jahre später wird dieser auch zum Tauchen benutzt. Der Helm wird über den Kopf eines Tauchers gestülpt und dort mit Gewichten festgehalten. Die Luftversorgung erfolgt über einen Schlauch von der Oberfläche. 1828 vermarkten Charles und sein Bruder John Deane diesen Helm zusammen mit einem "Tauchanzug". Der Anzug wird nicht wasserdicht am Helm befestigt, sondern nur mit Gurten "angebunden". Der Taucher kann sich nicht nach vorn Überbeugen ohne das Ertrinken zu riskieren. Aber auch so wurde dieses System erfolgreich für Unterwasserarbeiten benutzt. So z.B. bei der Bergung von Kanonen von der "Royal George" von 1834-35 (siehe auch 1839).

1825: "Das erste praktikable Tauchgerät" wurde von dem Engländer William James erfunden. Es handelt sich dabei um eine Art zylindrisches Luftreservoir, welches vom Taucher um den Rumpf getragen wird. Es arbeitete mit einem Druck von 30 bar. Unklar ist aber, ob dieses Gerät je zum Tauchen benutzt wurde. Auch andere Erfinder arbeiteten zu dieser Zeit an Unterwasser - Atemgeräten (Orig.: scuba - self contained underwater breathing apparatus).

1837: Der in Deutschland geborene und in England lebende Erfinder August Siebe verbindet den Taucherhelm der Gebrüder Deane (siehe 1823) wasserdicht mit einem luftgefüllten Gummianzug. Dieser geschlossene Tauchanzug ist mit einer Pumpe an der Wasseroberfläche verbunden. Es wird der erste wirklich effektive Standartanzug und er ist der Prototyp der auch noch heute eingesetzten Helmtauchgeräte. In seinem Nachruf wird Siebe als der Urvater des Tauchens bezeichnet.



Grafik 2: Siebes früher Tauchanzug (U.S. Navy Diving Manual)


1839: Siebes Tauchanzug wird während der Bergung des britischen Kriegsschiffes HMS Royal George benutzt. Das Schiff sank 1783 mit 108 Kanonen an Bord auf 20 Meter Wassertiefe bei Spithead. Das erprobte Helmtauchgerät von Siebe wird nun auch zum Standart für die königlichen Ingenieure. Während dieser Bergungsaktion, welche bis 1843 dauerte, berichteten Taucher erstmals von Problemen mit Rheumatismus und Kälte. Zweifellos wurden damals auch die Symptome der Dekompressionskrankheit beschrieben. Bei dieser Bergungsaktion wurde erstmals die Anwendung des Partnersystems eingeführt.

1843: Als Ergebnis der Erfahrungen, die man bei der Bergung der HMS Royal George gewann, wurde die erste Tauchschule durch die Royal Navy gegründet.

1865: Die Franzosen Benoit Rouquayrol und Auguste Denayrouse, ein Bergbauingenieur und ein Marineleutnant patentieren einen Apparat für das Atmen unter Wasser. Es bestand aus einem Stahlbehälter für Pressluft (ca. 17 - 24 bar) auf dem Rücken des Tauchers, welcher über eine Anordnung von Ventilen mit einem Mundstück verbunden war. Dieses, auch "Aerophore" genannte Gerät, lieferte nur dann Luft, wenn der Taucher eingeatmet hat. Dies geschah u.a. über eine Steuermembrane, die auch den Umgebungsdruck berücksichtigte - also praktisch der erste Atemregler. Der Taucher war über einen Schlauch mit der Oberfläche verbunden, durch den frische Luft in seinen Niederdrucktank gefördert wurde. Es war aber auch möglich das Halteseil zu lösen und nur mit dem Tank auf dem Rücken kurzzeitig frei zu tauchen. Die "Aerophore" ist der Vorläufer der modernen Tauchausrüstung. Der Apparat wird von der französischen und anderen Marinen für mehrere Jahre benutzt und ist auch aus Jules Vernes Roman "20.000 Meilen unter dem Meer" bekannt.

1873: Der Chirurg Dr. Andrew H. Smith beschreibt in seinem formellen Bericht an die New York Bridge Company, wie beim Brückenbau eingesetzte Arbeiter nach Verlassen der verwendeten Senkkästen Symptome der Dekompressionskrankheit (Bends) bekamen. (Bends war ein weit verbreitetes Problem für die Arbeiter. Davon war auch der Chefingenieur Washington Roebling betroffen. Er bekam eine schwere, aber nicht tödliche Dekompressionskrankheit, unter der er fortan ständig zu leiden hatte.) Während Smith seinen Bericht schrieb, in dem er den Einsatz von Rekompressionskammern für künftige Projekte empfahl, wurde die Brücke fertiggestellt. In Smith's Bericht wurde die wahre Ursache der Dekokrankheit, die Stickstoffbläschen, noch nicht erwähnt.

1876: Der englische Händler und Seefahrer Henry A. Fleuss entwickelte das erste Tauchgerät, das mit reinem Sauerstoff, anstelle von Pressluft betrieben wurde. Dieser Prototyp eines geschlossenen Kreislaufgerätes ist auch der Vorläufer der modernern Geräte, wie sie heute z.B. von Militärtauchern benutzt werden. Das ausgeatmete Kohlendioxid wird bei diesem Gerät von einem Seil aufgenommen, das vorher in ätzender Pottasche eingeweicht wurde. So konnte die Luft wieder eingeatmet werden und keine Blasen wurden in das Wasser abgegeben. Die Tauchtiefen waren beschränkt (reiner Sauerstoff zeigt ab einer Tiefe von ca. 10 Metern toxische Wirkungen - ein Fakt, den man damals auch nicht kannte), aber der Apparat ermöglichte relativ lange Tauchzeiten von bis zu 3 Stunden. 1880 wird dieses Gerät von dem berühmten englischen Taucher Alexander Lambert verwendet, als er eine Klappe in einem gefluteten Tunnel versiegeln sollte. Diese Klappe befand sich in 18m Tiefe und 300 Meter weit im Tunnel.



Grafik 3:.Die "Aerophore", wie sie in 1865 von Rouquayrol und Denayrouse patentiert wurde (Historical Diving Society)


1878: Der Franzose Paul Bert veröffentlicht "La Pression Barometrique", eine 1000seitige Arbeit, die sich mit den physiologischen Auswirkungen von Druckveränderungen befasst. Er erklärt, dass die Ursache der Dekompressionskrankheit die Gasbalsen des Sticksoffs im Körper sind und empfiehlt einen allmählichen Aufstieg als eine Möglichkeit, dieses Problem zu vermeiden. Weiterhin erkannte er, dass die Symptome durch eine Rekompression vermindert werden können. Bert stellt die Verbindung zwischen Boyles Beobachtungen einer Viper (siehe oben) im 17. Jhd. und den Symptomen der Presslufttaucher im 19. Jhd. her.

1908: 1906 wird John Scott Haldane, ein berühmter schottischer Physiologe, von der britischen Regierung gebeten, auf dem Gebiet der Vermeidung von Dekompressionskrankheiten zu forschen. Zwei Jahre später veröffentlichen Haldane, Arthur E. Boycott und Guybon C. Damant ihr bahnbrechendes Werk: "Die Verhütung der Dekompressionskrankheit" (Orig.: "The Prevention of Compressed Air Illness"). Diese, an Ziegen durchgeführten hyperbaren Experimente, waren die Grundlage für die Dekompressionsstopps beim Auftauchen. Auf dieser Abhandlung basierende Austauchtabellen wurden bald von der Royal Navy und dann auch von der U.S. Navy benutzt. Somit bewahrten sie unzählige Taucher vor einem Dekompressionsunfall.

1912: Die amerikanische Marine prüft die Tabellen, die von Boykott, Damant und Haldane veröffentlicht wurden.

1917: Das amerikanische Bureau of Construction & Repair führt als erstes den Mark V Taucherhelm ein. Angeschlossen an einen Tiefseeanzug und einen Versorgungsschlauch wurde er zu dem Arbeitsgerät der nächsten Jahrzehnte. "Er wurde praktisch für alle Bergungsarbeiten auch während des 2. Weltkrieges eingesetzt (...) und erst 1980 als Standartausrüstung der U.S. Navy vom Nachfolgemodell MK 12 abgelöst" (U.S. Navy Diving Manual). Nur wenige Veränderungen wurden im Laufe der Jahre vorgenommen und so unterschied sich das letzte Modell nur leicht von der Version aus dem Jahre 1917.

20er Jahre: In den USA begann man mit Forschungen bezüglich des Einsatzes von Helium-Sauerstoff Mischungen für das Tieftauchen. Zu Beginn das 2. Weltkrieges hatte man dadurch eine Monopolstellung auf diesem Gebiet.

1924: Erste experimentelle Tauchgänge mit Helium-Sauerstoff wurden von der U.S. Navy und dem Bureau of Mines durchgeführt.

1930: William Beebe, ein Tauchpionier und Meeresbiologe taucht in einer runden Bathysphäre auf 435 m ab. Diese wird an einem Stahlkabel vom Mutterschiff gehalten. Über diesen Tauchgang schreibt Beebe später: "...In diesem Augenblick (435 m) übermannte mich, bedingt durch die ganze Situation, eine gewaltige Welle der Emotionen. Die Erkenntnis, dass dies zu dem Zeitpunkt fast übermenschlich, ja kosmisch war. Unser Mutterschiff schaukelt hoch oben leicht im gleissenden Sonnenlicht mitten im Ozean. Wie ein seidener Faden führt das Verbindungskabel zu einer Sphäre in die Tiefe, in der luftdicht verschlossen zwei menschliche Wesen sitzen und in die abgrundtiefe Dunkelheit starren. Wir baumelten mitten im Wasser, isoliert wie ein verlorener Planet im äußeren Weltraum."

30er Jahre: Guy Gilpatric, ein ehemaliger amerikanischer Pilot, der im südlichen Frankreich wohnt, benutzt als erster Gummimasken mit eingesetzten Gläsern zum Schnorcheln. Seit Mitte der 30er Jahre sind dann Maske, Flossen und Schorchel allgemein gebräuchlich. Flossen wurden 1933 von dem Franzosen Louis de Corlieu zum Patent angemeldet (er nannte sie "Schwimmpropeller") und später dann weltweit von einem amerikanischen Unternehmer (Owen Churchill; siehe 1940) verbreitet. Die moderne Maske (schließt im Unterschied zu einfachen Schwimmbrillen Augen und Nase ein) entwickelte sich aus den Ideen verschiedener Leute. Dazu gehören z.B. der Russe Alec Kramarenko und die Franzose Yves Le Prieur und Maxime Forjot. 1934 berichtet Gilpatric von seinen Erlebnissen im Mittelmeer für die Saturday Evening Post und 1938 veröffentlicht er sein Buch "The Compleat Goggler" - das erste über das Sporttauchen und die Unterwasserjagd. Unter den Lesern diese Buches war auch ein Leutnant der französischen Marine namens Jacques Cousteau.

1933: Der erste Tauchsportclub wird in Kalifornien gegründet und nannte sich "The Bottom Scratchers". Ein Jahr später fand sich in Frankreich eine weitere Gruppe von Amateurtauchern zusammen und gründete den "Club des Sous-l'Eau" in Paris. Vordergründiges Interesse dieser und ähnlicher Vereine galt dem Speerfischen bzw. Harpunieren.

1933: Yves Le Prieur, ein Kapitän der französischen Marine modifiziert die Erfindung von Rouquayrol und Denayrouse. Er kombiniert ein Ventil mit einer Hochdruckpressluftflasche (100 bar) und dies gab dem Taucher vollständige Bewegungsfreiheit und Unabhängigkeit von Schläuchen zur Oberfläche. Der Apparat enthielt aber keinen Regler. Der Benutzer erhält frische Luft indem er einen Hahn öffnet, während die ausgeatmete Luft über den Maskenrand ins Wasser entweicht. (Ende der 30er Jahre benutzte auch Costeau dieses Gerät. Aber wie er in "The Silent World" schreibt, erlaubte das kontinuierliche entnehmen von Luft nur kurze Tauchgänge.) Ab 1935 wird dieses Tauchgerät von Le Prieur auch von der französischen Marine genutzt.

1934: Am 15. August tauchen William Beebe und Otis Barton auf 923 m in einer Bathysphäre nahe den Bermudas ab. Diese Rekordtiefe blieb für die nächsten 14 Jahre unüberboten.

1936: Le Prieur gründet den ersten Club der Welt für das Tauchen mit Tauchgeräten, den "Club of Divers and Underwater Life".

1938: Edgar End und Max Nohl machen den ersten geplanten Sättigungstauchgang und verbringen 27 Stunden bei einer Tiefe von 31 Metern in der Druckkammer eines Krankenhauses von Milwaukee. Die Dekompressionsphase dauerte 5 Stunden und einer der beiden (Nohl) bekam die Dekompressionskrankheit.

1939: Die erste vollständig erfolgreiche Rettung der Mannschaft aus einem gesunkenen U-Boot wurde durchgeführt. Am 23. Mai sank die USS Squalus, ein neues 95 Meter Unterseeboot, während eines Testtauchgangs im Nordatlantik auf 73 m Tiefe. 26 Männer ertranken sofort in den gefluteten hinteren Sektionen. In den vorderen Bereichen befand sich noch genug Luft, so dass die restliche 33köpfige Besatzung (einschließlich des Kapitäns) mehrere Tage überleben konnte. In wenigen Stunden wurde die größte U-Boot-Rettung dieser Zeit gestartet. Bis Mitternacht vom 25. Mai konnten alle 33 Männer mit einer neuartigen Taucherglocke, der McCann-Ericson-Kammer gerettet werden. Die Kammer dockte über einer der Ausstiegsluken an dem gesunkenen U-Boot an. Als dann die Luken der Rettungskapsel und die des U-Bootes geöffnet wurden konnten die Männer bei einem Druck von einer Atmosphäre die Glocke betreten. Vier mal wurde dies wiederholt um alle Männer zu retten. Auch das U-Boot wird später geborgen und wiederhergestellt. Es trat dann als USS Sailfish in den 2. Weltkrieg ein.



Grafik 4: Ein Teil der McCann-Erickson Rettungskammer. (U.S. Diving Manual)


1940: Erstes Produktionsjahr von Owen Churchills Schwimmflossen. Anfangs wurden nur 946 Paare verkauft, aber später steigerte sich die Produktion drastisch und Tausende werden an die Alliierten veräußert.

1941-1944: Während des zweiten Weltkriegs benutzten italienische Taucher geschlossene Kreislaufgeräte, um Minen an Schiffen der britischen Marine und an Handelsschiffen anzubringen. Dabei operierten Sie von Mini-U-Booten aus. Später bedienten sich die Briten dieser Technologie, um das deutsche Schlachtschiff Tirpitz zu versenken.

1942-43: Jacques-Yves Cousteau (ein französischer Marineleutnant) und Emile Gagnan (Ingenieur von Air Liquide, einer Pariser Erdgas-Gesellschaft) arbeiten zusammen mit dem Ziel, einen Atemregler zu entwickeln, der schon bei leichtem Einatmen automatisch Pressluft liefert. (Bis zu der Zeit lieferten alle anderen Geräte die Luft noch ununterbrochen oder es musste ständig ein Ventil geöffnet und wieder geschlossen werden. Aus unbekannten Gründen wurde das Prinzip des von Rouquayrol und Denayrouse im 19. Jhd. entwickelten bedarfsgesteuerten Reglers nie weiter verfolgt). Costeau und Gagnan versahen ihren Regler mit Schläuchen und einem Mundstück und befestigten ihn an zwei Pressluftflaschen. Im Januar 1943 wird diese Entwicklung von Costeau in der kalten Marne (Fluss bei Paris) getestet. Nach einer Veränderung (Ein- uns Ausatemventil wurden auf die selbe Höhe gebracht) patentierten sie den "Aqua Lung"...

Der Gagnan-Cousteau Regler veränderte das Tauchen grundlegend. Der einfache Aufbau und die solide Konstruktion machten ihn zu einem zuverlässigen und preiswerten Atemregler für das Sporttauchen. Die begonnene Produktion des Reglers bei Air Liquide konnte die Nachfrage kaum decken. Mitbewerber erkannten das Potential dieser Technik und brachten gleiche, oder leicht modifizierte Geräte auf den Markt... Diese Erfindung war eine technische Revolution. Wie die portugiesischen, spanischen und chinesischen Forscher aus dem 15. Jhd., die ihr Wissen über die Welt verdoppelten, trugen auch Gagnan und Costeau dazu bei, einen großen Teil der Erde der Wissenschaft zu öffnen. Sie schufen für Wissenschaftler, Ingenieure und Sportler die Möglichkeit zur umfangreichen Erforschung der Welt unterhalb der Wasseroberfläche.

Sommer und Herbst 1943: Cousteau und zwei enge Freunde, Frederic Dumas und Philippe Tailliez, machten über 500 Tauchgänge mit der Aqualunge und erhöhten dabei allmählich die erreichten Tauchtiefen. Im Oktober taucht Dumas während eines sorgfältig geplanten Tauchgangs auf 64 Meter ab und spürt "l'ivresse des grandes profondeurs" - das Verlocken der großen Tiefen.

1946: Cousteau's Aqua Lunge wird kommerziell in Frankreich vermarktet. (In Großbritannien ab 1950, Kanada ab 1951 und USA ab 1952).

1947: Im August macht Dumas einen Rekordtauchgang mit dem Aqua Lung auf 94 m im Mittelmeer.

1948: Otis Barton erreicht in einer modifizierten Bathysphäre eine Tiefe von 1372 Meter, vor der Küste von Kalifornien.

1951: Die erste Ausgabe einers Tauchermagazins erscheint in Dezember.

50er Jahre: Der Tauchsport verändert sich allmählich vom Schorcheln hin zum Tauchen mit einem Tauchgerät. Tauchsportgeschäfte werden eröffnet.

1953: "The Silent World" wird veröffentlicht. Von Jacques Cousteau mit der Hilfe von Frederic Dumas auf Englisch geschrieben, beschreibt das Buch die Entwicklung und Erprobung der Cousteau-Gagnan Aqua Lunge.

1950: Trotz des technischen Erfolgs der Aqalunge wurden bis dahin nur 10 Geräte in die UAS exportiert. Der Importeur sagte Costeau, "dass der Markt gesättigt sei".

50er Jahre: Der berühmte Schweizer Ballonfahrer August Picard richtet seine Aufmerksamkeit auf die Tiefsee. Mit seinem Sohn Jacques entwickelt er ein neues Gefährt, den Bathyscaph. Dieser war völlig unabhängig von der Oberfläche und sollte tiefer tauchen können als eine Bathysphäre. Am 15. Februar 1954 bricht so ein Bathyscaph den 1948 von Barton aufgestellten Rekord und erreicht vor der Küste von ehem. französisch Westafrika mit den Fahrern George S. Houot und Pierre-Henri Willm eine Tiefe von 4050 Metern.

1957: Die erste Folge von "Sea Hunt" mit Lloyd Bridges als Mike Hunt wird im Fernsehen ausgestrahlt. Dies veranlasst tausende Zuschauer mit dem Tauchsport zu beginnen.

1960: Am 23. Januar erreichen Jacques Picard und der Marineleutnant Don Walsh die Rekordtiefe von 10.918 Metern in einem von Picard entworfenen und in der Schweiz gebauten Bathyscaphen, der "Trieste". Dieser Tauchgang wird im Mariannengraben, 250 Meilen südwestlich von Guam, im Pazifik durchgeführt, bei einem Wasserdruck von ca. 1100 bar und einer Temperatur von 3°C. Picard beobachtet etwas, das er später als "Plattfisch an der tiefsten Stelle der Erde" bezeichnet. Er konnte aber kein Exemplar mitbringen. Die "Trieste" verließ die Oberfläche um 8:22 Uhr vormittags, erreichte die Maximaltiefe um 13:10 Uhr und ist um 16:30 Uhr wieder zurück. Niemand wird je tiefer Tauchen (es sei denn, Ozeanographen entdecken noch eine tiefere Stelle als den Mariannengraben).

60er Jahre: Als die Unfallzahlen der Taucher steigen werden die ersten Organisationen gegründet um Taucher auszubilden und zu zertifizieren. (z.B. NAUI 1960, PADI 1966...)

1962: Anfang 1962 werden mehrere Experimente mit Unterwasser-Stationen durchgeführt. Menschen verlassen diese Stationen mit Tauchgeräten für ihre Forschungen und kommen dann zum Schlafen, Essen und Entspannen wieder zurück. Diese Lebensräume werden von der Oberfläche mit Luft versorgt. Das erste Experiment dieser Art, "Conshelf One", wurde im September 1962 durchgeführt. Unter den wachsamen Augen von Jacques Cousteau und seinem Team, verbrachten Albert Falco und Claude Wesley 7 Tage in einer Station, die sie "Diogenes" nannten, nahe Marseille in 10 m Wassertiefe. "Diogenes ist eine gewaltige Aqualunge, in die sich Falco und Wesley zum Aufwärmen, Essen und Schlafen zurückzogen. Sie ist wie die Luftblase, die von einer Wasserspinne mit nach unten genommen wird, um länger tauchen zu können. Die 5 Stunden ausserhalb waren für unsere Männer wichtiger als die 19 Stunden in der Station." (Cousteau 1963)

1963-1965: 1963 leben acht Taucher in der "Conshelf Two" für einen Monat im Roten Meer. Weitere Stationen dieser Periode waren: Sealab I (1964), Sealab II (1965) und Conshelf Three (1965) in dem der ehemalige Astronaut Scott Carpenter und andere einen Monat in 60m Tiefe vor Südfrankreich verbrachten.

1967: PADI bildet im erten Jahr des Bestehens 3226 Taucher aus

1968: Am 14. Oktober tauchen John J. Gruener und R. Neal Watson vor den Bahamas mit Pressluft auf 133 m. Dieser Rekord wird erst 1990 gebrochen.

70er Jahre: Wichtige Entwicklungen in der Tauchtechnik und für die Tauchsicherheit werden eigeführt:
Ein Tauchschein (Zertifikat) ist erforderlich, um Flaschen füllen zu lassen oder Ausrüstung auszuleihen. Die Ventile mit Reservewarneinrichtung werden allmählich von Flaschenventilen ohne Reserve abgelöst, da man Finimeter benutzten konnte. Tarierhilfen und Einschlauchregler werden fester Bestandteil der Tauchausrüstung (vorher wurden Zweischlauch - Regler eingesetzt).

1980: DAN (Divers Alert Network) wird als gemeinnützige Organisation für Tauchsicherheit an der Duke University geründet

1983: Der erste kommerziell verfügbare Tauchcomputer, der "Orca Edge", wird eingeführt. Im nächsten Jahrzehnt werden diverse Modelle entwickelt und sie gehören bald zur Standartausrüstung für Sporttaucher.

1985: Ein U.S.-französisches Team unter Leitung von Robert Ballard findet mit einer vom Mutterschiff ferngesteuerten Kamera das Wrack der "Titanic". Das in 2 Teile zerbrochene Schiff liegt in 3660 m Tiefe ca. 400 Meilen nordöstlich von New York. Am 15. April rammte die Titanic auf ihrer Jungefernfahrt einen Eisberg und sank innerhalb von 3 Stunden. Sie war das größte Schiff dieser Zeit. 1522 Passagiere und Crew-Mitglieder kamen dabei ums Leben. Seit 1985 bergen sowohl die USA als auch Frankreich Teile und Gegenstände des Wracks.

90er Jahre: Allein den USA werden jährlich ca. 500.000 neue Taucher ausgebildet, neue Tauchmagazine kommen auf den Markt, Tauchcomputer werden weit verbreitet, Tauchtourismus wird zu einem großen Wirtschaftszweig... Das technisch orientierte Tauchen (technical diving) verbreitet sich - Amateure, die fortschrittliche Technologien nutzen (Mischgase, Vollgesichtsmasken, Kommunikation, Scooter u.s.w.)

Anmerkung d. Red: Alle Tiefen- und Druckangaben wurden von mir in bei uns gebräuchliche Formen umgerechnet und dabei je nach Zusammenhang mehr oder weniger stark gerundet.

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