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Das Gerät verfügt über zwei Gegenlungen mit je 6,5 Litern, die gewählt wurden um die Atemleistung optimieren zu können. Sie sind
außen mit Kevlar beschichtet und werden durch Cordura-Beutel geschützt. Die Atemschläuche mit einem Durchmesser von 35mm
sind durch eine gewellte Oberfläche geschützt. Der Filter hat eine Kapazität von 2,5 kg Filtermaterial (der Hersteller benutzt
Sofnolime). In der Kammer des Filters befindet sich ein extra Korb, der das Filtermaterial enthält. In dem Zwischenraum von Kammerwand und
Korbwand strömt das warme Ausatemgas vorbei, was eine zusätzliche Isolation gegen die Umgebungstemperatur bietet.
Der Aufbau ist sehr einfach gehalten. Die Gegenlungen sitzen vorne im Brustbereich (wie beim Inspiration). Das Jacket hat eine
Stahlplatte und die Bebänderung ist in verschiedenen Größen erhältlich. Der Atemkalkbehälter sitzt auf dem Rücken und ist aus
Kunststoff gefertigt. Die Füllpatrone ist durchsichtig, so dass die Füllung kontrolliert werden kann. Die Flaschen werden links und
rechts am Atemkalkbehälter befestigt. Standard sind 2 x 4 Liter Flaschen. (geschlossen 2 x 2 Liter) Es können aber auch andere Größen
montiert werden.
Alle Schläuche sind mit Schnellverschlüssen versehen (Inflator-Anschluss). Die Dosiereinheit kann mit zwei verschiedenen Gasen
angesteuert werden. Das Nadelventil ist sehr fein dosierbar und kann unter Wasser verändert werden. Dies ist aber nur im Zusammenhang
mit einem Oxygauge möglich.
Das Voyager taucht sich ausgesprochen angenehm. Zusätzliche Bleitaschen lassen sich individuell anbringen. Der Atemwiderstand ist
sehr gering und bleibt in allen Schwimmlagen gleich. Für Höhlentaucher bzw. sehr lange Tauchzeiten kann das Voyager auch mit einem
Auslassventil im Atemkalkbehälter bestellt werden.
Fazit:
Die dargestellten Konfigurationen zeigen, dass das Voyager1 wie unterschiedliche Kreislaufgeräte eingesetzt werden kann. Dabei ist
nur ein Gerät erforderlich bei dem das benutzte Atemgas gewechselt wird. Der Benutzer hat die Wahl alle beschriebenen Konfigurationen
während eines Tauchgangs einzusetzen, denn es ist möglich von dem geschlossenen auf das halbgeschlossene System oder auf reinen
Sauerstoff zu wechseln, mit all den damit verbundenen Vorteilen.
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