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Barotrauma nach Pressluft atmen nach Trommelfelldrainage

geschrieben von Katrin 
Hallo Ihr Lieben!
Mein Sohn ist 6 1/2 Jahre alt. Er hatte schon immer Probleme mit den Ohren, weshalb er vor 1 1/2 Jahren eine Trommelfelldrainage bekommen hat, die nach 9 Monaten entfernt wurde. Seit 3 Monaten darf er mit dem Kopf auch wieder unter Wasser, was vorher verboten war.
Nun waren wir am WE tauchen und er wollte unbedingt wissen, wie es ist, unter Wasser zu atmen. Also nahm ihn mein Partner (Assistent Instructor bei PADI)nach einem seiner Tauchgänge mit an Wasser, in dem er bequem stehen konnte. Er nahm sich den Oktopus und hatte ien Taucherbrille auf. Er steckte sein Gesicht unter Wasser und atmete 5-6 Mal aus der Pressluftflasche. Er war mit dem Kopf nicht ganz unter Wasser. Es hat ihm wahnsinnig Spaß gemacht, er hat auch an Land noch ein paar Mal aus der Flasche geatmet. Am Montag morgen hatte er dann Ohreschmerzen und musste brechen. Der HNO-Arzt diagnostizierte ein klassisches Barotrauma. Er sagte, beide Trommelfelle seien nach innen gewölbt. Er bekommt Antibiotika und muss vielleicht am Dienstag neue Drainagen gelegt bekommen.
Der Arzt sagt, das komme vom atmen aus der Pressluftflasche. Wir waren zugegebenermaßen etwas platt. Wir hatten so aufgepasst, dass er keinen Druck von außen auf die Ohren bekommt. Und dann hat er ein Barotrauma vom atmen aus der Pressluftflasche? Der Arzt sagte, das komme einer CPAP Beatmung gleich, bei der mit leichtem Überdruck beatmet wird, das gebe dann da einen Unterdruck in den Nebenhöhle bzw im Ohr. :rolleyes: ?!?!
Es wäre mir sehr wichtig, zahlreiche Rückmeldungen von Euch zu bekommen.

Lieben Dank,
Katrin
Hallo, Katrin,
wahrscheinlich hat Dein Sohn zwei Probleme. Das erste ist tatsächlich ein aufgetretenes Barotrauma, da er bestimmt keinen Druckausgleich unter Wasser durchgeführt hat. Bei anfälligen bzw sogar voroperierten Ohren und Vernarbungen am Trommelfell tritt eher ein Barotrauma auf. Da kann die Wassertiefe noch so gering sein; Druck ist Druck. Zum Zweiten hat er sich vielleicht auch eine Ohrenentzündung eingefangen, deshalb die Antibiotikatherapie. Hoffentlich braucht er nicht wieder die Drainagen ...
Im Übrigen hat der Arzt betreffs CPAP- Atmung und Trommelfell (TF)-wölbung m.E. nicht ganz recht. Denn bei CPAP- Atmung wölbt sich das TF nach außen!!!!! Das ist so ähnlich wie das Valsalva- Manöver, bei dem der TF- Wölbung nach innen (durch Druck von außen) ein Druck von innen entgegengesetzt wird.
Vor künftigen Tauchaktivitäten Deines Sohnes würde ich dringend einen HNO- Arzt aufsuchen, der in der Tauchmedizin bewandert ist und eine genaue und sinnvolle Diagnostik durchführen und die Vernarbungen im TF beurteilen kann.
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