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Warum die Riffe sterben -
Klimawandel Ursache der Korallenbleiche?

Seltener Geselle? Laut Reef-Check 1998 zeigten fast 30% der weltweit untersuchten Riffe Anzeichen von Korallenbleiche. In einigen Gebieten waren bis zu 95% der Riffe betroffen. Am schlimmsten waren die Zerstörungen im Indischen Ozean, so z.B. auf den bei Tauchern so beliebten Malediven. Hier sind mancherorts von Poseidons Gärten nicht mehr als die abgestorbenen weißen Skelette übrig und auch diese werden schnell vom Meer zerstört. Jahrtausende alte Kolonien im Tiefenbereich bis 15m werden zu Schutthalden und mit ihnen verschwindet auch die farbenpracht der weiteren Riffbewohner...

Korallenriffe sind aufgrund ihrer Artenvielfalt nicht nur den Tauchern und Schnorchlern wichtig, sie sind für 25% der Küsten der Erde auch die natürlichen Wellenbrecher und somit auch für den Küstenschutz von Bedeutung. Werden diese empfindliche Ökosysteme beschädigt, hat dies negative Auswirkungen für Küstenregionen, Fischerei und den Tourismus.

Ursachen

Korallen sind eigendlich Tiere. Die Korallenpolypen leben in Symbiose mit einzelligen Algen, deren Stoffwechselprodukte den Polypen als Nahrung dienen. Dieses System ist sehr temperaturempfindlich und nur bei Temperaturen von 20 - 30°C lebensfähig. Laut Greenpeace hat sich die Wassertemperatur der tropischen Meere in den letzten hundert Jahren um 1°C erhöht. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen. Das Phänomen "El Nino" - mittlerweile auch jedem ein Begriff - kommt verstärkend hinzu. Der Anstieg der Wassertemperatur führt zum Absterben der Symbionten, den Zooxanthellen, die Korallen bleichen aus und sterben. Kürzlich wurde festgestellt, dass die erhöhte Wassertemperatur nicht nur zur Korallenbleiche führt, sondern auch deren Fortpflanzungsfähigkeit verringert.

Chancen

Es sieht wohl wirklich schlecht aus. Greenpeace - Prognosen gehen davon aus, dass unsere nächste Generation keine intakten Riffe mehr zu sehen bekommt. Ab 2020 wird die Bleiche in vielen Gebieten jährlich erwartet und ab ca. 2040 wird wohl jedes Riff weltweit betroffen sein. Am Ende dieser Entwicklung wären im Jahr 2100 die Korallen in den meisten Gebieten verschwunden. Für die Behauptung, Korallen würden sich an die Temperaturveränderungen anpassen, gibt es keinen Beweis. Dies wäre sicher möglich, aber nicht in für genetische Anpassung so kurzen Zeiträumen.

Fazit

Man hofft natürlich, dass diejenigen ortsansässigen Tauchbasen recht behalten, die meinen, dass es sich hierbei um eine natürliche Erscheinung handelt und die Riffe sich in den nächsten Jahren wieder erholen. Trotzdem sollte sich das Umweltbewußtsein von Tauchern nicht nur auf das Verhalten während der Tauchgänge beschränken, sondern auch auf eine Verringerung der persönlichen Treibhausgas - Emission ausdehnen.


Weitere Infos unter www.greenpeace.de und www.reefcheck.de


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